Kreuzfahrten galten noch vor wenigen Jahren als Vergnügen, das sich ausschließlich gut betuchte Reisende leisten konnten. Mittlerweile sind Schiffsreisen auch für den schmaleren Geldbeutel erschwinglich.
Um eine neue Klientel zu erschließen, schicken immer mehr Reedereien neben ihren Luxuslinern sogenannte Club-Schiffe aufs Meer. Dies sind Kreuzfahrtschiffe, die vor allen Dingen eine jüngere Kundenschicht anlocken sollen. Noch immer scheint Schiffsreisen das Image anzuhängen, sie seien nur etwas für Gutverdiener oder Pensionäre. So assoziiert man mit Kreuzfahrten zwar unerschwinglichen Luxus, aber auch Kleiderzwang, Kapitänsdinner, steife Abendunterhaltung und Shuffleboard. Das Konzept der Kreuzfahrten beruht auf einer Mischung aus Erholung an Deck und Sightseeing bei den Landaufenthalten in den verschiedenen Hafenstädten. Dabei variiert die Reisedauer mit dem Schiff zwischen einer und mehreren Wochen.
In seiner Flotte hat Costa eine ganze Reihe von Kreuzfahrtschiffen, die nahe und ferne Ziele ansteuern. Jedes der Schiffe setzt verschiedene Schwerpunkte seine Architektur und das Bordprogramm betreffend. So sind einige Liner mit einem breiten Spektrum an Wellness- und Sportanlagen ausgestattet. Andere hingegen möchten in architektonischer Hinsicht an die alten Zeiten der Kreuzfahrtära anknüpfen und versetzen die Reisenden zurück in das frühe 20. Jahrhundert. So ist für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas dabei.
Eine abenteuerliche und individuelle Art der Schiffsreise ist die, auf einem Containerschiff mitzufahren. Naturgemäß muss man dabei auf die Annehmlichkeiten, die einem eine konventionelle Kreuzfahrt bietet, weitestgehend verzichten. Verzichten muss man allerdings auch auf viele andere Touristen und Garderobenzwang. Zudem steuern die Handelsschiffe Häfen an, die bei den Reedereien von Luxuslinern nicht auf dem Programm stehen. Zudem geht es auf den Frachtschiffen familär zu, man bekommt Einblicke in den Maschinenraum und die Arbeit von Seeleuten und kann auch selbst mit anpacken. Auch Containerschiffsreisen sind nicht ganz günstig. Dafür dauern sie im Schnitt zwei Monate, mit längeren Aufenthalten an den jeweiligen Häfen. So hat man Zeit, sich die Hafenstädte anzusehen. Frachtschiffreisen erfordern jedoch eine genauere Planung als Pauschalreisen per Schiff.