Die Fitness-Ernährung richtig zusammenstellen

Wer Sport treibt, sollte darauf achten, seinem Körper ausreichend Energie und Nährstoffe zuzuführen, um auf Dauer fit zu bleiben und gesundheitliche Risiken und Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Um einwandfrei zu funktionieren, benötigt der Körper Energie sowie diverse Vitamine, Mineralien und andere Nährstoffe, die nur teilweise selbst gebildet werden können und größtenteils über die Ernährung zugeführt werden müssen.

Daher ist es wichtig, den Speiseplan sorgfältig zusammenzustellen, insbesondere wenn man sich viel bewegt oder Sport treibt. Für jede Aktivität benötigt der Organismus zusätzliche Energie, weshalb die optimale Tageskalorienzufuhr unter anderem von der Art der Arbeit und dem persönlichen Freizeitverhalten abhängt. Im Internet stehen auf mehreren Seiten kostenlose Rechner zur Verfügung, mit denen man den eigenen Grund- und Leistungsumsatz ermitteln kann. Ersterer gibt die Kalorienmenge an, die der Körper für seine grundlegenden Funktionen ermöglicht, also für den Kreislauf, die Verdauung und die grundlegenden Gehirnaktivitäten. Er entspricht also der Kalorienzahl, die der menschliche Organismus verbraucht, wenn man den ganzen Tag nur im Bett liegen und sich nicht bewegen würde. Der Leistungsumsatz gibt hingegen an, wie viele Kalorien für die Summe aller täglichen Aktivitäten benötigt werden. Daher liegt er bei Menschen, die körperlich arbeiten und Sport treiben deutlich höher als bei Personen, die den ganzen Tag am Schreibtisch verbringen und auch ihre Freizeit eher ruhig und bewegungsarm gestalten.

Die richtige Kalorienmenge ist aber nicht der einzige Punkt, der bei einer Fitness-Ernährung zu beachten ist. Für den Muskelaufbau benötigt der Körper viele Proteine, die unter anderem in Milchprodukten, Eiern und einigen Fleischsorten in großer Zahl vorhanden sind. Auch Soja und Hülsenfrüchte sind gut für die Ernährung sportlicher Menschen geeignet und stellen eine Alternative zu tierischen Eiweißen dar. Auch Kohlenhydrate sind wichtig, da sie als Hauptenergieversorger des menschlichen Organismus gelten. Sie sind insbesondere in Vollkornprodukten, Haferflocken und anderen Getreideerzeugnissen enthalten und sollten vorzugsweise morgens und eventuell mittags gegessen werden, da das Gehirn im Verlauf des Tages viel Energie benötigt. Am Abend ist es hingegen sinnvoll, nur wenige oder keine kohlenhydratreichen Speisen zu verzehren und stattdessen proteinhaltige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, da diese den Fettstoffwechsel anregen und zugleich den Muskelaufbau fördern.

Auch Obst und Gemüse sollten ein fester Bestandteil der Ernährung sein. Experten empfehlen, täglich fünf Portionen dieser Lebensmittel zu sich zu nehmen, wobei möglichst drei aus Gemüse und zwei aus Früchten bestehen sollten. Dabei gilt als Portion in etwa die Menge, die in eine Hand passt. Da sich auf der Schale Rückstände von Spritzmitteln oder Bakterien befinden können, sollte man jedes Obst und Gemüse vor der Zubereitung oder dem Verzehr waschen, sofern die Schale mitgegessen wird. Zudem ist es sinnvoll, verschiedene Sorten auszuwählen und möglichst abwechslungsreich zu essen, um den Körper mit einer breiten Palette an Nährstoffen zu versorgen.